TECHNOLOGIE

Zero-Knowledge

Zero-Knowledge Proof (ZK)

Eine kryptographische Technik, die eine Aussage als wahr beweist, ohne die zugrundeliegenden Daten preiszugeben.

Zuletzt geprüft: 2026-05-24 vonKevin Riedl wiki ↗

Ein Zero-Knowledge-Beweis erlaubt einer Partei (dem Prover), eine andere Partei (den Verifier) davon zu überzeugen, dass sie eine Information besitzt, ohne die Information selbst zu offenbaren. Klassisches Beispiel: nachweisen, dass man über 18 ist, ohne das Geburtsdatum zu nennen.

In Produktion erscheinen ZK-Verfahren in zwei Ausprägungen. ZK-SNARKs sind kleiner und schneller verifizierbar, brauchen aber ein Trusted Setup. ZK-STARKs sind größer und langsamer, benötigen kein Trusted Setup und sind post-quanten-sicher. Die meisten Chains bieten fertige Circuits für gängige Beweise (Identität, Saldo, Wahlberechtigung) an, sodass kein Kryptograph im Haus nötig ist.

Der Business Case ist enger als der Hype: ZK ist tatsächlich wertvoll, wenn man on-chain (oder gegenüber einer Gegenpartei) eine Eigenschaft beweisen muss, ohne die Daten zu leaken. Für die meisten Consumer-Apps ist es Overkill."

// FAQ

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Für Standard-Beweise (Identität, Saldo, Mitgliedschaft) nein. Fertige Circuits und Frameworks wie Circom, Noir oder zkLogin decken die meisten Use-Cases ab. Für eigene Circuits ja, mit Audit. Custom-Kryptographie ohne Audit ist eine Vulnerability mit Roadmap.
SNARK, wenn On-Chain-Verifikationskosten zählen und ein Trusted Setup akzeptabel ist. STARK, wenn Du Trusted Setup vermeiden willst oder Post-Quantum-Sicherheit brauchst. Für die meisten Consumer-Apps ist SNARK derzeit pragmatischer.
An der Prover-Performance. Beweis-Generierung ist rechenintensiv und kann mobile Geräte überfordern. Wer Client-side Proofs plant, sollte früh auf realer Hardware messen, nicht erst nach dem Audit.