Zero-Knowledge
Zero-Knowledge Proof (ZK)
Eine kryptographische Technik, die eine Aussage als wahr beweist, ohne die zugrundeliegenden Daten preiszugeben.
Ein Zero-Knowledge-Beweis erlaubt einer Partei (dem Prover), eine andere Partei (den Verifier) davon zu überzeugen, dass sie eine Information besitzt, ohne die Information selbst zu offenbaren. Klassisches Beispiel: nachweisen, dass man über 18 ist, ohne das Geburtsdatum zu nennen.
In Produktion erscheinen ZK-Verfahren in zwei Ausprägungen. ZK-SNARKs sind kleiner und schneller verifizierbar, brauchen aber ein Trusted Setup. ZK-STARKs sind größer und langsamer, benötigen kein Trusted Setup und sind post-quanten-sicher. Die meisten Chains bieten fertige Circuits für gängige Beweise (Identität, Saldo, Wahlberechtigung) an, sodass kein Kryptograph im Haus nötig ist.
Der Business Case ist enger als der Hype: ZK ist tatsächlich wertvoll, wenn man on-chain (oder gegenüber einer Gegenpartei) eine Eigenschaft beweisen muss, ohne die Daten zu leaken. Für die meisten Consumer-Apps ist es Overkill."