TECHNOLOGIE

Web3

Software, die auf öffentlichen Blockchains läuft. Nutzer halten Assets und Identität in einer Wallet statt in der Datenbank eines Anbieters.

Zuletzt geprüft: 2026-05-24 vonKevin Riedl wiki ↗

Web3 bezeichnet eine Familie von Technologien, keine einzelne Sache. Gemeinsam ist: Nutzer-State (Assets, Identität, manchmal Daten) liegt auf einer öffentlichen Blockchain statt in einer zentralen Datenbank. Der Nutzer signiert Transaktionen mit einem Private Key, den er selbst hält. Der Anbieter kann seinen Account weder einfrieren noch löschen.

Praktisch deckt der Begriff Wallets, Smart Contracts, dezentrale Exchanges, NFTs, DAOs, Account Abstraction, ZK-basierte Systeme, Cross-Chain-Bridges und die Anwendungsschicht darüber ab. Wavect baut in diesem Feld über EVM (Ethereum und kompatible Chains), Solana, Cosmos, Polkadot, Near, Ton und ICP.

Die ehrliche Version: Die meisten Web3-Projekte brauchen keine Blockchain. Diejenigen, die sie brauchen (Assets, die die Insolvenz des Anbieters überleben müssen; Multi-Party-Vertrauen ohne zentralen Operator; permissionless Composability), sind wertvoll. Der Rest sind VC-finanzierte Ablenkungen. Wir sagen dir, in welche Kategorie du fällst."

// FAQ

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Wahrscheinlich nicht. Wenn ein zentraler Anbieter die Insolvenz überleben kann ohne dass Nutzer-Assets verloren gehen, brauchst Du keine Chain. Wenn der Anbieter morgen verschwinden könnte und Nutzer-Assets müssen erhalten bleiben, dann ja.
Drei Achsen: Liquidität (wo sind Nutzer und Kapital), Kosten pro Transaktion (cent-sensitive Consumer-Use-Cases gehen nicht auf Ethereum Mainnet), Tooling-Reife (EVM hat das breiteste Ökosystem, Solana ist tiefer integriert für High-Throughput). Vendor-PR ignorieren.
Eine simple Token- oder NFT-App: 30.000 bis 60.000 EUR inkl. Audit. Eine Wallet oder DEX mit nicht-trivialer Logik: 80.000 bis 200.000 EUR plus laufende Security-Reviews. Wer unter 20.000 EUR quotiert, lässt das Audit weg.