ENGAGEMENT

Time & Material

Du zahlst gearbeitete Stunden, nicht gelieferte Ergebnisse. Der Anbieter trägt kein Lieferrisiko; du trägst es vollständig.

Zuletzt geprüft: 2026-05-24 vonKevin Riedl wiki ↗

Time & Material ist das Default-Modell bei Staffing-Agenturen und den meisten Freelance-Verträgen. Du zahlst Stunden- oder Tagessatz; der Anbieter loggt Stunden; die Rechnung kommt monatlich. Es gibt keine vertraglich geschuldete Leistung, nur vertraglich geschuldeten Aufwand.

Das Modell ist insofern ehrlich, als niemand vorgibt, der Anbieter würde das Ergebnis verantworten. Es ist auch das am schlechtesten ausgerichtete der gängigen Modelle: Der Anbieter hat ein Interesse, mehr Stunden abzurechnen, nicht schneller fertig zu werden. Kluge Kunden deckeln T&M-Engagements mit Budget-Cap und klarem Scope, was im Kern ein Werkvertrag ohne juristische Verbindlichkeit ist.

Wavect nutzt T&M für explorative Engagements, in denen der Scope tatsächlich noch nicht definierbar ist. Wir nutzen es nicht als Default. Wer T&M für Arbeit verkauft, die einen klaren Output hat, schiebt das Risiko auf dich."

// FAQ

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Wenn der Scope ehrlich unbekannt ist. Research-Spikes, Bug-Investigations in Legacy-Codebases, exploratives Prototyping. Sobald der Scope greifbar wird, sollte der Vertrag in einen Werkvertrag wechseln; sonst zahlt der Kunde das Lernen des Anbieters.
Budget-Cap plus Stop-Work-Klausel bei 80 Prozent Verbrauch. Ohne Cap rechnet der Anbieter so lange, bis Du fragst. Mit Cap und ohne Stop-Work entdeckst Du die Überschreitung erst auf der Rechnung.
So verlässlich wie der Anbieter ehrlich ist. Stundennachweise sind nicht auditbar. Wer T&M wählt, kauft Vertrauen, nicht Kontrolle. Das ist der ehrliche Trade-off.