METHODE

SDLC

Software Development Lifecycle

Die End-to-End-Abfolge von Phasen, die ein Softwareprojekt durchläuft: Discovery, Design, Build, Test, Deploy, Operate, Retire.

Zuletzt geprüft: 2026-05-24 vonKevin Riedl wiki ↗

Software Development Lifecycle ist der Sammelbegriff für die Phasen, die Software von Idee bis Außerbetriebnahme durchläuft. Verschiedene Methoden (Wasserfall, Agile, DevOps, Continuous Delivery) definieren andere Phasengrenzen und andere Übergangsmodi. Die Phasen selbst sind weitgehend gleich.

Nützlich als Vokabular, nicht als Prozess. Teams, die ein strenges SDLC erzwingen, landen bei Dokumentations-Overhead, der den zweiten Sprint nicht überlebt. Teams, die das SDLC völlig ignorieren, entdecken jede Phase auf die schmerzhafte Art neu („wir haben ohne Deploy-Plan geshippt", „wir haben nie überlegt, wie wir das System abschalten").

Wavects bevorzugte Form: Discovery vorne, Design und Build kurz verschränkt, automatisierter Test und Deploy von Tag eins, Operate mit klarer Ownership, Retire mit dokumentierten Migrationspfaden."

// FAQ

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Wenn das Team kleiner als 5 ist: nein, die Konvention reicht. Ab 10 Engineers und/oder reguliertem Umfeld: ja, sonst entdeckt jedes Team die Phasen neu. Dokumentation muss eine Seite sein, kein 40-seitiges Vorgehensmodell.
Falsche Frage. Du wählst keinen SDLC, Du wählst eine Mischung. Discovery vorne (wasserfall-ähnlich), Build in Sprints (agil), Deploy und Operate automatisiert (DevOps), Retire dokumentiert. Wer dogmatisch ein Modell wählt, verliert in der Phase, in der es nicht passt.
Beim Retire. Niemand plant Außerbetriebnahme. Folge: Legacy-Services laufen jahrelang weiter, niemand kennt sie noch, Security-Patches bleiben aus. Beim ersten Outage stehen Engineers im Code, den sie zuletzt 2022 gesehen haben.