TECHNOLOGIE

LoRaWAN

Ein energiearmes, weit reichendes Funkprotokoll für batteriebetriebene Sensoren im Internet, eingesetzt in Smart-City- und Agrar-IoT-Projekten.

Zuletzt geprüft: 2026-05-24 vonKevin Riedl wiki ↗

LoRaWAN ist die Netzwerkschicht, die großflächige IoT-Projekte ökonomisch macht. Geräte laufen jahrelang mit Knopfzellen, senden kleine Payloads (ein paar hundert Byte) und erreichen Gateways über Kilometer. Trade-offs: niedrige Bandbreite, seltene Updates, nicht-triviale Deployment-Phase, um Gateway-Abdeckung richtig zu setzen.

Anwendungen, die wir geliefert haben: Smart-City-Sensornetze (Parken, Umwelt, Abfall), Agrar-Monitoring, industrielle Telemetrie. Das Muster ist immer gleich: günstige, dumme Sensoren an der Edge; Gateways aggregieren zum Netzwerk-Server; der Netzwerk-Server schickt an dein Application-Backend.

LoRaWAN ist die richtige Wahl, wenn man viele Sensoren über große Fläche mit mehrjähriger Batterielaufzeit braucht. Falsch, wenn hohe Bandbreite, niedrige Latenz oder per-Device-Mobilfunk-Verträge nötig sind (5G NB-IoT passt besser auf die letzten beiden)."

// FAQ

Häufige Fragen

Häufige Fragen

LoRaWAN, wenn Du das Netz selbst kontrollieren willst und Sensoren jahrelang mit Batterie laufen sollen. NB-IoT für Mobilfunk-Provider-Verträge ohne Gateway-Investition. LTE-M, wenn moderate Bandbreite oder Mobilität nötig ist. Wer das falsche Protokoll wählt, deployt zweimal.
Für Hobby und Prototyping reicht TTN. Für Produktion in Industrie oder Smart City eigene Gateways oder kommerzieller Provider; öffentliche Netze haben keine SLAs und die Abdeckung kann Du nicht garantieren.
Funkplanung. Gebäude, Baumkronen und urbane Geometrie killen theoretische Reichweite. Site-Survey vor Großbestellung der Sensoren machen, nicht nachher. Sonst hast Du 500 Sensoren und Lücken im Gateway-Mesh, die nur durch Hardware-Nachkauf zu schließen sind.