
IKB
Stadtweites IoT-Backbone für Innsbruck. Gebaut, betrieben, übergeben, weiterhin in Bereitschaft.
IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe) ist der städtische Versorger von Innsbruck. Wasser, Energie, Abfall, Telekom. Sie brauchten jemanden, der ihre Smart-City-Initiative baut, statt noch eine Foliensammlung dazu zu produzieren.
Überblick
IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe) ist der städtische Versorger von Innsbruck. Wasser, Energie, Abfall, Telekom. Sie brauchten jemanden, der ihre Smart-City-Initiative baut, statt noch eine Foliensammlung dazu zu produzieren.
Die Herausforderung
Greenfield-IoT auf Stadtebene. Echte Straßen, echte Geräte von echten Herstellern, keiner spricht denselben Dialekt. LoRaWAN-Backbone auf Kubernetes. Multi-Hersteller-Hardware zu evaluieren und integrieren. Uplink-/Downlink-Payloads pro Gerät zu dekodieren. Verbindungsabbrüche, abweichende Gateway-Firmware, Datenblätter, die logen.
Jedes Gerät, sein eigener Dialekt. Und jedes Gerät, seine eigene Uhr.
Das LoRaWAN-Backbone aufzusetzen war handhabbar. Codecs gegen Datenblätter zu schreiben, die logen, war es nicht. Jeder Hersteller behandelte Pakete auf seine eigene Weise. Manche Geräte sprachen täglich, manche quartalsweise, manche nur, wenn ein Wasserzähler eine Leckage erkannte. Ein falsches Byte kostete einen ganzen Zyklus zur Verifikation. Wir haben einen Codec-Workbench pro Hersteller gebaut, echte Pakete eingefangen und offline wiederabgespielt.
Was wir gemacht haben
Stadtweites IoT gegen Multi-Vendor-Realität, in der keine zwei Geräte denselben Dialekt sprechen. Ein Team end-to-end. Infrastruktur, Decoder, Gerät, Herstellergespräch, damit nichts zwischen den Nähten verschwindet. Jahr eins: Kubernetes-Cluster mit ChirpStack, Feldtests an Wasserzählern und Cargo-Bike-Trackern, die Uplink-Decoder und Downlink-Encoder. Jahre zwei bis vier: Plattform an IKBs Inhouse-Team übergeben und als Support geblieben, neue Geräte integriert, den Grafana-Stack erweitert, Feld-Konnektivität, Herstellergespräche.
Ergebnisse
Produktions-Architektur
Das Diagramm zeigt eine vereinfachte High-Level-Architektur und lässt vertrauliche Implementierungs- und Sicherheitsdetails aus.
Was wir gelernt haben
IoT auf Stadtebene ist ein Koordinationsproblem, das sich als Hardwareproblem verkleidet. Die Protokolle sind handhabbar. Die Datenblätter nicht. Jeder Hersteller lügt ein bisschen, jedes Payload-Format ist sein eigener Dialekt. Ein Team end-to-end ist der einzige Weg, der funktioniert.
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